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Die Besiedlung der Granseer Gegend lässt sich bis in die Bronzezeit ( ca.2000-800 v.Chr.) nachweisen. Im Verlaufe der Völkerwanderung verlassen im 4. – 6. Jahrhundert nach Chr. Germanische Stämme bis auf einige Reste die Gebiete östlich der Elbe . Slawische Stämme aus dem Osten und Südosten rücken in den Menschenleeren Raum ein.

 
   1134  Der Askanier Albrecht I . ( der Bär ) wird mit der Nordmarkt belehnt , Beginn der deutschen Besiedlung  
  1262     Verleihung des Stadtrechtes durch Marktgraf Johann von Brandenburg  
  1280 Baubeginn der Franzikaner Klosteranlage  
   1285     Erwerb der Zolldammgerechtigkeit  
  1316      Schlacht bei Gransee. Markgraf Waldemar kämpft erfolglos gegen mecklenburgische Fürsten   
   1319  Markgraf Waldemar verpfändet die Stadt Gransee an die Grafen von Ruppin und Lindow . Gransee gehört somit zur Grafschaft Ruppin  
  1330-1340  Bau der Granseer Stadtmauer mit Toren und Weichhäusern  
   1424  Die Grafschaft Ruppin geht nach dem Aussterben des Geschlechtes der Grafen von Ruppin und Lindow an den Kurfürsten Joachim I. von Brandenburg  
   1561  Im Zuge der Reformation wird das Kloster an den Magistrat der Stadt verkauft .  
   Anno  1518 , 1589 , 1604 , 1606, und 1621 verwüsten Großbrände die Stadt .  
 

 1618-1648 

 Dreißigjähriger Krieg  , Kaiserliche und Schweden durchziehen die Stadt. Tributforderungen Raub und Brandstiftungen zermürben die Bevölkerung  
   1674-1675  Schwedisch-brandenburgischer Krieg , Plünderung der Stadt durch Schweden  
   1711  1711    Erneuter Großbrand in Gransee , 268 Häuser , Rathaus und große Teile der Kirche abgebrannt  
   1714-1715  Neubau des Rathauses am Kirchplatz . Für die Wiederherstellung der Kirche ließ Friedrich Wilhelm I. in Brandenburg eine Kollekte erheben  
   1733  Straßenpflasterung auf den Märkten  
   1756-1763  Im siebenjährigen Krieg  erleidet die Granseer  Bevölkerung schwere materielle Verluste . Ende des  
   18. Jahrh.  erlebte die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung , besonders in der Tuchproduktion. in Gransee gibt es 247 Handwerksmeister und 87 Ackerbürger .  
   1810 Tod der preußischen Königin Luise , deren Leichnam während der Überführung von Hohenzieritz bei Neustrelitz nach Berlin – Charlottenburg für eine Nacht , vom 25. zum 26. Juli , in Gransee aufgebahrt wird  
   1811  Feierliche Einweihung des Luisendenkmals , des nach Entwurf von Karl-Friedrich Schinkel in der Eisengießerei zu Berlin angefertigt wurde     
  1813  Teilnahme der Granseer Bürger an den Befreiungskriegen ( 22 Opfer )  
   24.21813  Befreiung der Stadt durch russische Truppen  
   1914  Friedenseiche vor der Kirche gepflanzt  
   1862  Erste Stadtschule am Klosterplatz        
  1878 Eröffnung der Nordbahn / Berlin - Neustrelitz  
   1891  Freiwillige Feuerwehr gegründet  
   1889  Beginn des Anlegens der Obstkulturen in Gransee  
   1900  Bau des Elektrizitätswerkes  
  1901  Einweihung des Kriegerdenkmals  
   1908  Produktionsaufnahme der Granseer Ziegelei  
   1909  Einrichtung des Städtischen Wasserwerkes  
   1911  Bau der Katholische Kirche im Neuromanischen Stil  
   1914  Eröffnung der Konservenfabrik  
   1914-1918  I . Weltkrieg , 128 Granseer Opfer des Krieges                   
   1925  Einweihung des Rathauses in der Baustraße  
   1930-1933  Bau der heutigen Stadtschule I. , ein Klinkerbau der stilistischen gemäßigten Moderne zuzuordnen ist  
   1935  Inbetriebnahme des neuen Postamtes in der Koliner Straße . Einweihung der Bauernhoch - schule , ab 1950 zum Krankenhaus umfunktioniert.  
   1938  Überfall und Verschleppung der jüdischen Familie Michaelis in ein Konzentrationslager  
   1933-1945  2. Weltkrieg  162 Granseer Bürger wurden seine Opfer      
  30.04.1945  Befreiung der Stadt durch die Sowjetarmee .    
   1.10.1945  Neubeginn des Schulunterrichts  
   Sept. - 1952  Gransee wird Kreisstadt des gleichnamigen Kreises  
   1960  Einweihung des neuen Sportplatzes an der Berliner Straße  
  1971 Bau der Umgehungsstraße B 96  
  1992 Beginn einer umfassenden Stadtsanierung , Gransee wird Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen.         
  1993 Bildung des Kreises Oberhavel , Gransee verliert die Funktion als Kreisstadt .  
  1994 Einweihung der Dreifachturnhalle  
  1995 Umfassende Sanierung des Ruppiner  Tores und der Granseer Stadtmauer  
  30.05.2006 Einweihung des Strittmatter Gymnasiums  
       
       

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